
Archetypenfest 30. Mai 2026
Archetypen-Fest 30.05.2026 - mein/unser AHA-Wochenende - von Antonella Rösch
Ein Krimi könnte nicht spannender sein… rasend, aber noch pünktlich angekommen, sind wir am Freitag schon zum Workshop der Seelenforscher-Gruppe mit dem Thema “Zusammenspiel Entwicklungsziel und Modus" angereist.
Mit klopfenden Herzen, was erwartet uns da jetzt? Das war der Auftakt zu meinem AHA-Wochenende. Schnell hat sich die aufgewühlte Energie sortiert und mein Mann (Hermann) und ich waren eingewickelt, eine Mischung aus tiefer Entlastung und präziser Orientierung… in wenigen Stunden waren wir hin und weg.
Benedikte, Anette, Markus und Ingo haben uns keineswegs irgendwas ins Getränk gemacht ;-), es war ihre beruhigende, aufmerksame, wissende und empathische Art, die uns wie in Watte gepackt, aber dennoch mit klarer Richtung eingewickelt hat. Mit großer Neugier und Aufmerksamkeit habe ich die Informationen wie ein Schwamm aufgesaugt und mein Inneres hat immer wieder „Ja! Genauso ist es!” gerufen.
Berührende Übungen haben uns spüren lassen, wie die Energien fließen. Tiefe Erkenntnisse haben wir für unseren Alltag gewonnen. Warum ich so bin wie ich bin, warum ich so handle, was tut mir gut? Was lenkt mich ab? Welches Handeln macht mich aus?
Dieser Workshop war für mich wie ein Goldschmiedekurs.
Für mich persönlich habe ich den Modus als „Werkzeug“ zum Schmieden meines „Schmuckstückes“= Entwicklungsziel erkannt und auch endlich angenommen. Es war so bereichernd, ohne Alltagsbrille auch meinen Mann zu sehen und zu erkennen, warum er so ist, wie er ist.
Sanftmut und Verständnis für mich wie auch für Menschen um mich herum haben sich in mir breit gemacht und es hält immer noch an.
Die vier Kursleiter haben den Raum gehalten, ich habe mich rundum sicher aufgehoben, geschützt und geleitet gefühlt, vielen lieben Dank hierfür!
Das anschließende Archetypen-Fest am Samstagabend hat sich für mich als “Fügungs-Abend” der Begegnungen gestaltet.
Bereits beim Eintreffen habe ich eine „ Alte Gelehrte", S., getroffen, die ich aus dem medialen Zirkel in der Schweiz kenne und niemals in der Archetypen Community vermutet hätte. Mir ist so viel klar geworden - mein erster Aha-Moment an diesem Abend.
Nach der herzlichen Begrüßung durch die Moderatorinnen Anette und Benedikte folgte die erste Kennenlern- und Übungsrunde. Noch bevor die letzten Worte von Benedikte ausgesprochen wurden, (…. „Schaut euch um, lasst eure Augen euer Gegenüber finden, spürt wo es euch hinzieht und“….) stürmte quer durch den Raum eine sonnige quirlige Persönlichkeit in einem schönen hellen Kleid auf mich zu - augenblicklich fand ich mich an ihre Brust gedrückt und fühlte nur Nähe und Zuneigung. Es floss durch uns beide uneingeschränkt durch. Sie war ebenso mit ihrem Mann da und beide hatten dieselbe Energie und dasselbe Seelenalter wie ich und mein Mann (nur umgekehrt ;-) sie, I., hat die Künstlerenergie 2 und ist Alt 2 und ihr Mann B., hat die Priesterenergie 6 und ist Alt 1. Genau wie ich. Unglaublich, oder?? Leider ging der liebevolle Austausch viel zu schnell vorbei, aber der Abend ist ja noch lang, dachte ich.
Bei der zweiten Kennenlernrunde saß ich am „priesterlichen Tisch“. Kein Heiligenschein zog meine Blicke an, nein, sondern eine großgewachsene schöne Frau mit klarem Blick. Ein dunkles Etuikleid mit einer Perlenkette gab dieser Erscheinung etwas Erhabenes, eine Vollkommenheit… ging mir durch den Kopf. Mit tief ineinander versunkenen Augen erzählten wir uns, fühlten, und es stellte sich heraus, dass R.
- ursprünglich aus derselben Stadt ( VS) wie ich kommt
- im selben Stadtviertel gewohnt hat wie ich
- unsere Straßen quasi Baumschwestern sind und nebeneinander liegen, und
- ihr Neffe / Nichte und meine Tochter sich kennen und als Kinder zusammen spielten.
Das gibt es doch nicht! Gibt es doch! Danke lieber Gott!!! AHA! Soo schön!
Die dritte Kennenlernrunde führte mich an einen Puzzle-Tisch. Dort saß ein schöner König, W. Alt1 (wie ich), begleitet von seiner zauberhaften Frau. Im Gespräch erfuhr ich, wie stark sich seine Seele „aus innerer Überzeugung gegen die geltende Moral handeln“ durchgesetzt hat. Wir beide haben tatsächlich den gleichen „unmöglichen“ Sprung gewagt, in der zweiten Lebenshälfte..
Das aufgestellte Buffet mit reichhaltigem Essen, Getränkebar und die gelungene großartige Musik von zwei sympathischen DJs gespielt, all das hat mir und uns den Abend unvergesslich gestaltet.
Ich durfte an diesem Abend viele wunderbare und herzliche Persönlichkeiten kennenlernen, besonders Andrea und Michel haben mich bereichert mit Austausch, Lachen, Informationen und ihrer herzlichen Nahbarkeit.
Von Herzen ein Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, das Fest organisiert und gestaltet haben. Es klingt nach, es erfüllt mein Leben mit so schönen Erinnerungen.
Danke an euch alle! Habt einen herrlichen Sommer und bleibt behütet,
Antonella
(und schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mein „Geteiles“ zu lesen ;-)