Im Rahmen des Forschungsprojektes "Entwicklungsziele und Modi" der Seelenforscher erfolgte diese Durchsage der Quelle zum Entwicklungsziel "Ablehnen" - gechannelt von Benedikte Baumann

 

Menschen mit dem Entwicklungsziel "Ablehnen" erleben in Verbindung mit ihrem Entwicklungsziel häufig einen großen Schmerz im Ablehnen nach außen und Ablehnen nach innen, sowie die Selbstablehnung und Fremdablehnung. Bitte erläutert uns das Erleben des Entwicklungszieles Ablehnen und wie es insgesamt besser zu verstehen ist.

Quelle:  In jedem Menschen verborgen liegt die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, nach Harmonie und Einklang. Wählt die Seele das Entwicklungsziel Ablehnen, so ist der Mensch in seinem Erleben beständig herausgefordert, sich mit seinem Urbedürfnis nach Zugehörigkeit auf eine besondere Art und Weise zu beschäftigen. Die Sehnsucht eines jeden Menschen teilzuhaben und im Schulterschluss oder in einer harmonischen Begegnung ein Miteinander zu erleben ist ausgeprägt. Ein Mensch nun, der das Entwicklungsziel Ablehnen in seinem Entfaltungsplan trägt, hat eine schwere Bürde auf sich genommen in der beständigen Auseinandersetzung, dass er zum einen zugehörig sein will, jedoch in seinem Inneren stets eine Kraft darauf pocht, dass die Zugehörigkeit nur in Stimmigkeit für ihn zu erfahren ist. Ein jegliches Gefühl, ein Gespür von Disharmonie und Unstimmigkeit, von Richtigem und Unrichtigem, einem Gespür, wann Schieflagen vorliegend sind, all dies führt bei diesem Menschen dazu, dass er auf eine mentale Weise in jedem Augenblick seines Lebens zu durchdringen versucht, wie denn nun die Zugehörigkeit mit innerer Stimmigkeit zu erobern ist.

Fragt ihr nun nach dem besonderen Schmerz, den Menschen mit dem Entwicklungsziel Ablehnen erleben, so ist dies die Ansammlung von Kränkungen und Verletzungen, von Zuwiderhandlungen gegen seine Anliegen, von Reaktionen auf seine Bedürfnisse, sei dies nun aus angstvollem Vorurteil oder aus liebender Urteilskraft, all die Reaktionen, die ein Mensch erntet, im Versuch nun sein Bestes zu geben, zur Verfügung zu stellen,was in ihm  nach außen drängt, was expressiv sich zeigt, aus seiner inneren Wahrheit, aus seiner Tiefe des Erlebens, all die Reaktionen, die er erntet und beständig weiter erntet, haben ihn in seinem Erleben geprägt und füllen das Konto des Schmerzes in jedem Augenblick erneut. Ein Mensch mit dem Entwicklungsziel Ablehnen entwickelt nun aus dem Zusammenwirken nicht nur mit seinem Modus, sondern auch in seinem gesamten Entfaltungsplan, aus seiner Essenz, unter Einfluss seiner Ängste, ein Bild in seiner Realitätswahrnehmung, in seiner von der Mentalität geprägten Wahrheit, wie denn nun ein guter Umgang, ein gelungenes Erleben für ihn zu erringen wäre.

Dieses Bild nun leitet den Menschen mit diesem expressiven Entwicklungsziel in die verschiedenen Ausprägungen, wie es sich in seiner vielseitigen Art als Entwicklungsziel der Energie 2 nach außen und nach innen zeigen kann. Und die Strategien, sie sind von ihm davon geprägt, wie denn nun seine angstvollen Bilder, sein liebevolles Bestreben, sein Umgang mit der eigenen Kraft und der eigenen Essenz, aus welchem Prinzip heraus er nun handelt, unter Einfluss seiner Ängste, daraus entwickelt der Mensch bestimmte Strategien des Umgangs. Für die eine Person verhält es sich so, dass sie aufgrund ihres Seelenalters expressiv nach außen drängt und sich die Reaktionen im Außen abholt, die dazu führen, dass sie im Laufe ihres Lebens in der inneren Auswertung eine Ernte erfährt, wie denn nun es gelingen kann, dass ihre Ernte anders aussieht, sie andere Reaktionen im Außen bekommt.

Die Erfahrungen mit diesem Entwicklungsziel von Jugend bis Erwachsenenreife sind sehr unterschiedlich und es gibt andererseits Menschen, die sich über lange Strecken in ihrem Leben, in ihrer Inkarnation mit der Selbstablehnung beschäftigen und unvermittelt, überraschend und plötzlich in die Ablehnung nach außen von allem gehen, was an sie herangetragen wird, von jedem, der ihnen gegenüber tritt, herausgefordert werden und durch lebenslange Selbstablehnung nun im Außen ein Gegengewicht herzustellen versuchen. Die Pulsation in den Entwicklungen, gerade bei diesem Entwicklungsziel, von Außen, von Ablehnung nach innen, von Selbstablehnung und der Ablehnung, die von außen an
denjenigen herangetragen werden, sie sind vielfältig und sie können auch von einem Augenblick auf den anderen wechseln. Wie jedoch der Mensch darauf reagiert, wie er auswertet, was an Reaktion er hervorgerufen hat, dies obliegt dem Zusammenwirken seiner energetischen Persönlichkeit.

Um nun das Erleben weiter zu durchdringen, hilft es euch und allen Menschen, die mit diesem Entwicklungsziel sich herumplagen, einmal genauer zu betrachten, was für eine Energie im Schmerz gebunden ist und wie dieser Schmerz gelöst werden kann und integriert werden kann. Von der intellektuellen Herangehensweise wissen alle Menschen mit diesem Entwicklungsziel, dass sie mit ihren Erfahrungen von Erleichterung im Augenblick der liebevollen Expression einen Leitstern haben, der ihnen den Weg leitet. Das Tasten und Forschen, das Hervorpreschen und Herausknallen ist jedoch für Menschen mit diesem Entwicklungsziel genauso wesentlich. Sich selbst anzuerkennen, dass dies auf dem Weg keine Stolpersteine sind, die zu blutigen Nasen und blutigen Knien führen sollen, sondern dass gerade hierin die Aufgabe für sie selbst liegt: Sich selbst zu verzeihen und in ihrer mentalen Kraft sich selbst zu sagen, wenn ihnen wieder einmal in ihr Bewusstsein drängt, dass ihre Ablehnung in allen Facetten sich nun schmerzvoll zeigt, dass sie selbst mit sich ins Zwiegespräch gehen, wie das alle Künstlerseelen so famos vermögen.

Das Zwiegespräch des Ablehners laut vor sich hin zu sagen, auszusprechen, zunächst in einer Einsamkeit, dann auch vor anderen, was ihn tatsächlich bewegt, dies Zwiegespräch im Alleinsein und dann auch obgleich andere Menschen im Raum sind, ist eine Möglichkeit für Menschen mit diesem Entwicklungsziel, nicht mental in der Ablehnung von Erfahrungen und im Bewerten von Reaktionen und somit im Schmerz steckenzubleiben, sondern über das Zwiegespräch Möglichkeiten zu finden, diese gebundene Energie erneut ins Fließen zu bringen. So wird sich die Möglichkeit der Gestaltungskraft auf eine neue Art und Weise in dem Menschen abbilden und auch er selbst wird mehr und mehr mit all seinen Erfahrungen, in all seinem Erleben Zwiebelschicht um Zwiebelschicht entblättern können und in der mentalen Betrachtung des Entwicklungsziels über den Schmerz hinaus die eigene Entwicklung befördern können.

Vielen Dank. Der Pluspol des Entwicklungsziels Ablehnen ist Urteilskraft und der Minuspol ist Vorurteil. Bitte erläutert uns diese Pole.

Die Fähigkeit des Menschen mit dem Entwicklungsziel Ablehnen in jeder Sekunde seiner Inkarnation beschäftigt zu sein mit dem sich in Beziehung setzen, mit dem was er erlebt, was ihm widerfährt, was er beobachten, was er fühlen und spüren kann, gerade diese Fähigkeit und dieses Erleben sind es, die wie ihr wisst, es ihm ermöglichen zu einer großen mentalen Klarheit, dem Pluspol der Urteilskraft zu kommen. Nun verhält es sich so, dass die Urteilskraft, die sich im Menschen zeigt, dass sie nach außen drängt, dass sie ausgedrückt werden will und auch werden kann, doch dass gerade in der Begegnung, im Miteinander es sich so verhält, dass es Impuls und Gegenimpuls sind, die den Menschen mit Ablehnen auf eine besondere und spezifische Art und Weise beeinflussen.

Ein Mensch, der seine Urteilskraft zur Verfügung stellen möchte, diese Urteilskraft jedoch in ihrer Schönheit nicht gewertschätzt sieht, wie dies beim Kunstwerk des Künstlers der Fall ist, der danach strebt, für seine Ideen gesehen und belobigt und ernstgenommen zu  werden, so verhält es sich ebenso bei einem Menschen mit dem Entwicklungsziel Ablehnen. Stellt er seine Urteilskraft zur Verfügung, so kann diese Urteilskraft, so hat sie das Potenzial einer kraftvollen Taschenlampe im Nebel, die den Weg zeigt für diejenigen, die zuvor sich noch im Nebel tastend und orientierungslos bewegten. Mit einer Impulskraft, die der Künstlerenergie zu eigen ist, kann diese Urteilskraft als Aussage, als künstlerischer Impuls, als künstlerische Energie zur Verfügung gestellt werden und es bedarf jedoch auf der anderen Seite Menschen, die durchaus zuschätzen wissen , was denn dieser Impuls als Klärung beigetragen hat. Es bedarf Menschen, die durchaus als Gegenüber erkennen können, was das zur Verfügung Gestellte, was dieser kraftvolle Impuls in sich trägt.

Erfährt nun ein Mensch mit diesem Entwicklungsziel, dass das, was er soeben zur Verfügung gestellt hat, dass seine Taschenlampe im Nebel dennoch von vielen ignoriert wird, missachtet wird, dass nicht gesehen wird, was er dort zur Verfügung stellen kann, so bewertet dieser Mensch mit diesem Entwicklungsziel dies als eine kränkende Zurückweisung von dem, was er in aller Liebe zur Verfügung stellen konnte. Die Irritation und Kränkung, die Verletzungen, die damit verbunden sind, führen wiederum dazu, dass im Menschen mit Entwicklungsziel Ablehnen genährt wird, dass er selbst mit dem, was er nun beizutragen hat an Impulsen, nicht so gesehen wird, nicht genügt und auch unabhängig von den definierten Angstmerkmalen zeigt sich im Inneren eine Kränkung.

Wird die Urteilskraft, der kraftvolle Impuls jedoch wahrgenommen, angenommen, positiv mit Reaktionen beschert, so erfährt der Mensch mit diesem Entwicklungsziel eine Verstärkung seiner Potenziale und Fähigkeiten. Dies motiviert ihn nun im Weiteren, in seinem Inneren sich dahin zu entwickeln, in der Auseinandersetzung und Begegnung mit Menschen, die durch einen Nebel irren, ihnen die Taschenlampe so zu leuchten, dass sie in die richtige Richtung für ihn schauen, wohin gerade nun sein Impuls weist. Nun verhält es sich so, dass ein Mensch mit diesem Entwicklungsziel so mannigfaltige Erfahrungen in sich versammelt, die seine Selbstablehnung füttern, die die Bewertung von Angenommen-Sein und Nicht-Angenommen-Sein in sich trägt, dass er manches Mal in eigenen angstvollen Zuständen aus seinem reichen Erfahrungsschatz Impulse blitzschnell zur Verfügung stellt, die noch vor der Auswertung aus dem inneren Innehalten geboren werden.

Hinter der Vorurteilskraft verbirgt sich die gesammelte Erfahrung, die den Menschen mit dem Entwicklungsziel Ablehnen, der durch die Brille des Übersehen-werdens blickt, der durch die Brille seiner Angst bewertet und schaut, nun in einer Art und Weise seine Impulse nach außen geben lässt, dass er als Vorurteil selbst spüren kann, dass dort blitzschnell etwas aufgetaucht ist, was er nun aufgrund seiner tiefen Erfahrung des Sichten und Siebens für genauso wahr hält für den Augenblick und es seiner menschlichen Reife, seiner seelischen Reife obliegt, in wie weit nun der Mensch durchdringen kann, wann er aus einem Vorurteil seinen Impuls in die Welt gebracht hat und wann es die Urteilskraft in der Motivation des Pluspols war. Fragt ihr nun weiter nach dem Erleben des Vorurteils, so verhält es sich im Minuspol so, dass der Mensch sich gefangen fühlt in seinen mentalen Bewertungen, die in ihm kreisen können und weiter und mehr noch Ideen ihm zur Verfügung stellen, so dass er sich in seinem Vorurteil bestätigt sieht.

Und so ist das Hin- und Herschwingen zwischen den mentalen Polen im Minuspol des Vorurteils, im Pluspol der Urteilskraft, die Form bei dem Menschen in die Wahrnehmung zu gehen und noch tiefer zu spüren, wann sein Vorurteil ihn nun gefangen hält, wann er selbst ablehnt zu erkennen, dass es seine mentalen Kräfte sind, die ihm eine Chimäre  vorgaukeln, wie dies bei der mentalen Stärke des Ablehnens durchaus möglich ist. Und so ist das Bestreben des Menschen mit Ablehnen, dass er für sich selbst entscheidet, gehe ich nun in die Expression, behalte ich nun für mich, was in mir auftaucht, eine Falle und ein Hindernis, was ihn selbst stets in die Ablehnung führt, da er mit seinen eigenen fließenden Energien, die in den Ausdruck drängen, in Zwiespalt gerät. Diesen Zwiespalt aufzulösen, dass vermag ein Mensch mit diesem Entwicklungsziel, indem er sich der künstlerischen Energie über Grenzen springen zu können gewahr wird und indem er sieht, es liegt ein großer Genuss drin, wenn er auf seinem Weg die individuelle Art findet und entfaltet, seine „Nein“ auf eine spielerische und auch für ihn genussvolle Art und Weise zur Verfügung zu stellen.

Ist der Mensch mit Ablehnen in seinem Minuspol gefangen, so vermag er kaum zu springen und gerade hier braucht es ein Gegenüber, das ihn fordert und herausfordert, um den Mut zu finden, sich dem Entwicklungsziel auf der Expressionsebene so zu widmen, wie es immer gemeint ist: in den Ausdruck zu gehen, mit Selbstablehnung, mit Ablehnung nach außen, mit allem, was in den Variationen und der Klaviatur des Neinsagens an Möglichkeiten und Jonglage gebunden ist.