
Seelenschwarm Camp 2025
Rückschau zum Seelenschwarm Camp 2025
Schloß Buchenau vom 31.07.2025 bis 03.08.2025
So schnell vergeht die Zeit - denn auch unser 2. Seelenschwarm Camp ist bereits vorbei - und es war erneut ein besonderes Erlebnis, ein Fest. An diesem schönen Ort fanden sich anlässlich des 2. Seelenschwarmes sogar mehr als 120 Menschen ein - eine überwältigende Resonanz, wie wir finden.
Auch dieses mal war es - dem Tenor der zahlreichen Feedbacks nach - für die meisten von euch eine gelungene und beglückende Veranstaltung mit viel Raum für Begegnung, aber auch für die Sammlung neuer Erfahrungen im ungezwungenen Austausch mit anderen Seelen.
Einige Eindrücke:
- Teil des Programms war u.a. ein Live-Channeling von Nina (Kaiser). Hierzu wurden alle Teilnehmer zu „Herzensfragen“ eingeladen. Und hier gibt es nun endlich auch den Link zum Transskript.
- Alle Feedbacks, die dafür freigegeben wurden, werden nach und nach zum Nachlesen unter unserem Feedback-Formular zu finden sein.
- Von Sandra kommt ein kleiner aber feiner Videozusammenschnitt das einen schönen Eindruck vom Seelenschwarm vermittelt.
Begrüßungstext Christine Klaubert
Eine Phase des Neubeginns
Seelenschwarm: Begrüßung Vorstand (Christine)
Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen! Mein Beitrag für die Seelenakademie ist es, die anstehenden Prozesse zu erspüren und inspirativ und zugleich klar zu kommunizieren. Dies ist von Anfang an, d.h. seit Gründung, meine Aufgabe gewesen. Nun nehme ich bereits seit einer längeren Zeit einen Wandel und eine Phase des Neubeginns wahr. Sie fällt nun (zufällig?) zusammen mit dem Abschied von Gerd Röcke, den es in eine andere Richtung zieht und der aus diesem Grund den Vorstand verlassen hat. Glücklicherweise sind wir in der Situation, dass wir bereits seit Mitte Mai Verstärkung im Vorstand durch Marcus Walz und Markus Fröhlich haben, die sich gleich im Anschluss selbst noch kurz vorstellen werden und die Andrea und mir eine große Hilfe sind in ihrem „Da-sein“.
Was heißt nun aber „eine Phase des Neubeginns“? Ist nicht alles gut so wie es ist? Ja, unbedingt. Aber - ab und an macht es Sinn, sich wieder auf die ursprünglichen Werte der Akademie zu besinnen und dennoch offen für neue Entwicklungen zu bleiben – in der notwendigen Klarheit. Ich formuliere es mal einfach oder naiv: Viele von uns verbindet eine tiefe und zum Teil jahrzehntelange Liebe zur Seelenlehre, vielen ist sie eine Art seelische Heimat geworden. Diese Liebe, diesen Trost oder diese Versöhnung, diesen Mut, die uns die Seelenlehre schenken kann, darf man spüren – und zwar besonders in einer anderen Art des Miteinanders.
Es ist sofort erlebbar auf Veranstaltungen wie dieser: da stellt sich ganz natürlich eine Energie, eine Kraft, eine Freude ein, in dem Austausch, den Erfahrungen von Gemeinsamkeiten, dem Erleben von Individualität und der Erlaubnis oder der Bestätigung gut und richtig und vor allem genau so gewollt zu sein – eine jede, ein jeder. Im Alltag ist das schon schwieriger und nicht selten vermissen wir die Verbindung: zu uns selbst, zu Gleichgesinnten und zu den seelischen Welten. Daher möchte ich es mir in einer „Seelenakademie eines neuen Miteinanders“ zur Aufgabe machen, ganz reale Verbindungen zu fördern, Freundesgruppen anzuregen, Mitmach-Regionen zu etablieren, die sich dem Thema der Verbindungen widmen möchten, so dass wir voneinander lernen können, auch in unseren Herangehensweisen und durch unsere Erfahrungen.
Es gibt sie bereits für jeden von uns, diese Menschen, diese Orte, diese Begegnungen, die besonders sind, die uns inspirieren, Kraft schenken, den Austausch oder die Stille ermöglichen und die uns uns selbst näherbringen. Wir nehmen sie vielleicht nicht immer bewusst wahr, aber schauen wir uns um: Vermutlich findet eine jede und ein jeder mindestens einen Menschen hier im Raum, der ihr oder ihm auffällt, irgendwie anzieht, mit dem es eine Verbindung geben könnte – wir erkennen uns mittlerweile als reife und alte Seelen – und Seele verbindet. Was für ein Geschenk. Alles ist da, wir brauchen nur ein wenig Bewusstheit für diese vielfältigen Verbindungen – nicht nur die zu anderen Menschen, sondern auch zu den Tieren, der Natur, den seelischen Welten. Bilden wir also „Seelenschwärmchen“ in unserem Alltag. Denn „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt bin, da bin ich mitten unter ihnen.“ Ich bin mir sicher, dass dürfen wir uns etwas weniger fromm ausleihen und es uns gemäß gestalten. Lasst uns hier und jetzt damit anfangen, bereits bestehende Verbindungen und vielleicht auch vorhandene Bedürfnisse sichtbar zu machen. Ich möchte dazu ermutigen, dass sich jede Einzelne und jeder Einzelne in ihrem oder seinem Sein ein wenig mehr zeigt und einbringt, so dass wir als Pioniere der Seelenschwarm– Community den Auftakt bilden für ein neues Miteinander – was immer daraus entstehen mag.
Vielen Dank!
Zu den Polen des Entwicklungsziels Beschleunigen
Benediktes Durchsage zu den Polen des Entwicklungsziels Beschleunigen
Das Seelenschwarm Camp 2025 wurde am Sonntag Vormittag mit einem Vortrag der Gruppe der Seelenforscher (Anette, Benedikte, Gunnar, Ingo und Markus) zum aktuellen Stand ihres Forschungsvorhabens bezüglich des Zusammenwirkens von Entwicklungsziel und Modus abgeschlossen.
In diesem Zusammenhang haben uns die Seelenforscher angeboten, Benediktes – erstmalig auf dem Seelenschwarm Camp öffentlich vorgestellte - Durchsage zu den Polen des Entwicklungsziels Beschleunigen, zur Verfügung zu stellen. Das wissen wir sehr zu schätzen und freuen uns, diesen Beitrag für unsere Mitglieder zur Verfügung stellen zu dürfen.
Einsamkeit bei Alten Seelen - ein Erfahrungsraum
von Doris Harmening
Ein weiterer berührender Beitrag kam von Doris, die einen Vortrag zur Bedeutung der Einsamkeit als Erfahrungsraum - insbesondere für reife und alte Seelen - gehalten hat. Da es sich um einen freien Vortrag handelte, gibt es folglich kein Redemanuskript, das sie Interessierten zur Verfügen stellen könnte.
Sie hat aber aufgrund der Nachfragen einige Gedanken zum Vortrag zusammengefasst, und uns die Erlaubnis gegeben, diese hier im Zuge der Nachbetrachtungen zur Verfügung zu stellen. Das tun wir natürlich gerne - vielen Dank dafür Doris.
Seelenschwarm-Camp 2025 – Erfahrungsbericht
von Stephan
Erst mal das Wichtigste: Wir – meine Frau Birgit und ich – waren begeistert von dem Wochenende! Bei der Anfahrt per Bahn waren wir– nun ja: irgendwie in Gottes Hand. Die letzten Kilometer per Taxi – und ab da war dann alles gut! Wie das Empfangs-Team bei knapp 130 anreisenden Menschen es schaffte, jede und jeden persönlich zu begrüßen - da waren wir schon so gut wie zuhause.
Schloss Buchenau ist eine Anlage aus dem 17. Jahrhundert, aufwendig modernisiert, ziemlich weitläufig. Viele von uns kamen im „Haupthaus“ unter, andere teilweise ein Stück weiter weg. Auch der große Saal – in dem viele der Angebote stattfanden, war auf der anderen Seite der Straße – wohl in der „alten“ Burg.
Wir waren beide ein bisschen skeptisch gewesen – Veranstaltungen mit so vielen Menschen sind oft eher anstrengend als bereichernd für uns. Und diese Skepsis verschwand so schnell – es war für uns beide wie ein Zuhause-Ankommen! Mag wohl sein, dass ein Feld von hauptsächlich reifen und alten Seelen ein Energiefeld kreiert, das uns einfach wohltut. Ich kann mich kaum an sonst ein Event erinnern, bei dem mir so praktisch durchgängig echte und warme Freundlichkeit begegnet wäre.
Ein gutes Wochenende will erst mal mit einem guten Essen beginnen! Und es war gut – supergut. Wirklich für jeden Geschmack war gesorgt. Und überraschenderweise ging es trotz der vielen Menschen am Buffet relativ entspannt zu. Auch das gab Raum für immer wieder kleine Begegnungen mit Seelenfreundinnen und – Freunden. Ok – wir waren nicht nur wegen des Essens angereist.
Es war sicher eine gute Entscheidung, das Camp auf drei Tage auszudehnen. Auch so war die Timetable dicht gepackt. Da viele Angebote – teilweise dreifach – parallel liefen, war es nicht so leicht, auszuwählen „Was muss ich weglassen?“ Einige der Angebote waren naturgemäß nicht für knapp 130 Teilnehmer vorgesehen. Meist gab es die mehrfach – und die Anbietenden schoben dann teilweise noch Extra-Termine ein. Vorträge, Workshops, Meditationen, Yoga, Malen, Schreiben, Schwertarbeit – eine reiche Palette. Ich kann nur ein paar Themen rauspicken – ohne dass die anderen weniger interessant, inspirierend und berührend gewesen wären.
Zum Beispiel:
Der Aufstellungs-Workshop von Marion Lockert zu den Seelenaltern.
Maria und Ronja Kleins bunte Erfahrungsreise durch die Urängste – und ihre befreiten Potentiale.
Michael Schulz-Gieseking zu seinem Buch über die komplette (ja, wirklich - unglaublich!) Seelenlehre
Nina Kaisers bewegendes Live-Channeling.
Die Seelenforscher und ihr Projekt „Entwicklungsziel und Modus“
Und und und…
Disco gab’s übrigens auch - am Samstag.
Die Tage von Donnerstagabend bis Sonntagmittag fühlten sich für uns an wie ein riesiges Familientreffen. Mit manchen Menschen sind wir vertrauter, andere sind ein bisschen weiter weg. Und alle verbindet eine bestimmte Energie, das Wissen um und Interesse an der Seelenlehre mit all ihren vielen bunten Facetten. Einfach: Das Interesse am Mensch-Sein mit all den dazugehörenden Erfahrungen.
Was gibt es noch zu sagen? Auf jeden Fall eines: Im kommenden Jahr werden wir wieder dabei sein!
Ein allgemeiner Jubel ging durchs Auditorium bei der Nachricht: Nächstes Jahr am gleichen Ort – in Schloss Buchenau!